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TREASURE HUNT
Eine Schnitzeljagd-Schatzsuche für schlaue Köpfe

Zum 10ten Geburtstag wünschte sich mein Sohn eine Schnitzeljagd – und eine Schatzsuche – und vor allem sollte es „cool“ sein und nicht so ein langweiliger Kram wie sonst. Die mitspielenden Kinder waren zwischen 8 und 12 Jahre alt.
Der Wetterbericht sagte Regen an, aber ich wollte es der Horde nicht so bequem machen und schickte sie trotzdem für eine Aufgabe (und für manche kurze Wege) durch die Nässe. Wir haben das Glück, dass wir räumlich viele Möglichkeiten haben (ein großes Gebäude, einen riesigen Garten, einen Schuppen, ein NVA-Zelt ….), aber das Spiel funktioniert auf diese Weise – auch auf längere Dauer – auf kleinstem Raum.
Die Kombination von Rätsellösungen, um einen Schritt weiterzukommen und den nächsten Hinweis zu finden (und dies kann vom Sofa zum Postkasten sein) und Aufgaben, die es gilt zu erfüllen, hat sich als erfolgreiche Strategie bewährt.
Kinder stehen auf Herausforderungen! Ich verfasste einen „Prolog“, bei welchem ich ihnen klarmachte, dass sie an ihre üblichen Geburtstagssüßigkeiten und Gastgeschenke nicht so einfach rankommen, sondern sich  richtig ins Zeug legen müssen – und dass dies alles nur im Team funktioniert. Und genau DAS hat sie unglaublich motiviert.
Ich habe mich bewusst gegen „Team gegen Team – Spiele“ entschieden, da ich mir ein Gefühl der Verbundenheit für die Kinder wünschte. Die Aufgaben konnten nur durch die Fähigkeiten eines jeden gelöst werden; sei es die Cleverness der Größten, die Findigkeit und Ortskenntnis der Kleinsten –  zum Schluss hat nur das Geburtstagskind alle zum Schatz führen können, mit Hilfe aller anderen.
Es gab immer eine Alternative, um weiterzukommen (die bei dem „EggRun“ geradezu herausgefordert wurde, da sie ihre „Strafarbeit“-„CrazyChickenAction“ unbedingt machen wollten). Bei der Lösung der wirklich schwierigen Rätsel zum Schluss überließ ich sie völlig sich selbst.  Sie konnten beide Rätsel nicht lösen – und trotzdem waren sie nicht frustriert, weil wir uns anschließend zusammensetzten und  es gemeinsam offenlegten und es dann nur „ah ja, eh klar!“ gab.*
Das Geburtstagskind hatte die letzte Aufgabe zu erfüllen (Held des Tages) und schlußendlich durften sich alle auf den Schatz stürzen.***

P.S. 1: Die Anglizismen wähle ich bewusst, da Kinder in diesem Alter einfach auf Englisch stehen und man die Sprachkenntnisse durchaus spielerisch fördern kann. Dieses Spiel eignet sich auch für Jugendliche und kann durchgehend auf Englisch abgehalten werden – es muss ja nicht in Reimform sein, weder auf Englisch, noch auf Deutsch.*

P.S. 2: Die Kinder waren mit Schreibunterlage (für die Lösung der Geheimsprache etc.) und einem Kompass gewappnet. Wäre das Wetter nicht gar so arg gewesen, hätte ich sie gerne noch viel mehr navigieren lassen, denn genau solche Dinge machen ihnen unglaublich Spass und sie fühlen sich wie Forscher und Weltentdecker.*